Kontraindikationen für Microneedling
sind vor allem akute Hautinfektionen wie Herpes, aktive Akne oder Entzündungen, aber auch andere Hauterkrankungen wie Ekzeme oder Psoriasis. Außerdem sollte man auf die Behandlung verzichten bei Schwangerschaft und Stillzeit, der Einnahme von Blutverdünnern, bestimmten Krebsbehandlungen oder einer Neigung zu Keloid-Narbenbildung.
Haut- und Infektionsbedingte Kontraindikationen
Aktive Infektionen: Herpes, Pilzinfektionen, bakterielle Hautinfektionen
Akute Hauterkrankungen: Aktive Akne, Ekzeme, Psoriasis (Schuppenflechte), Rosazea, Couperose
Wunden und Entzündungen: Offene Wunden, Sonnenbrand oder andere entzündliche Hautzustände im zu behandelnden Bereich
Medikamenten- und Krankheitsbedingte Kontraindikationen
Einnahme von Blutverdünnern: z. B. Heparin, Marcumar, ASS
Blutungs- oder Gerinnungsstörungen: Wie Hämophilie
Schwangerschaft und Stillzeit: Hormonelle Veränderungen machen die Behandlung ungeeignet
Krebsbehandlung: Während einer Chemo- oder Strahlentherapie oder bei akuter Krebserkrankung
Geschwächtes Immunsystem: Kann die Heilung beeinträchtigen
Allergien: Vor allem gegen Lokalanästhetika, die verwendet werden könnten
Diabetes mellitus: Unkontrollierter Blutzuckerspiegel kann die Wundheilung beeinträchtigen
Sonstige Kontraindikationen
Neigung zur Keloidbildung: Personen, die zu überschüssiger Narbenbildung neigen, sollten Microneedling vermeiden
Frische Narben: Diese sind oft noch zu empfindlich.